Belästigung (Mobbing), die im digitalen Raum stattfindet. Im Gegensatz zum Mobbing in der realen Welt kann Online-Mobbing dem Kind überall passieren – in sozialen Netzwerke, Messengern wie WhatsApp und Spiele-Communities. Leider können nicht alle Eltern die üblichen Probleme von Teenagern von den Warnsignalen unterscheiden, die durch Cyberbullying verursacht werden. Eine Liste von Anzeichen umfasst sichtbare körperliche Veränderungen, plötzlichen Interessenverlust, Nervosität, plötzliche Stimmungsschwankungen und bissige Antworten, Vortäuschen von Krankheit, um der Schule zu entgehen, gelöschte Profile in sozialen Netzwerken, abnormaler sozialer Rückzug, "verloren gegangene" oder beschädigte Gegenstände und weitere Signale.
Cyberstalker nutzen Online-Technologien wie soziale Netzwerke, E-Mail, Instant Messaging, online verfügbare persönliche Daten, um unangemessenen Kontakt mit ihren Opfern aufzunehmen, z.B. durch häufiges und wiederholtes Versenden von Nachrichten, die Erpressung oder die reale Androhung von körperlichem Schaden umfassen. In vielen Fällen sind Cyber- und physisches Stalking miteinander verbunden, was das Stalking noch gefährlicher macht.
Eine 2014 in sieben EU-Ländern durchgeführte Umfrage zeigt, dass soziale Netzwerke für 63 Prozent der befragten Kinder die Nummer eins im Internet sind, gefolgt vom von Videos und Instant Messaging über WhatsApp & Co.
Wenn jemand online eine emotionale Beziehung zu einem Kind aufbaut, um sein Vertrauen für die Zwecke der sexuellen Ausbeutung, des sexuellen Missbrauchs oder des Kinderhandels zu gewinnen. Kids und Jugendliche können von einem Fremden oder von jemandem, den sie kennen - zum Beispiel einem Freund, Familienmitglied oder Berufstätigen - belästigt werden. Auch Eltern sollten aktiv sein und ihre Nachwuchs nicht ohne Anleitung im Internet surfen lassen. Wenn man sie vom ersten Tag an bei der Nutzung der Technologie begleitet, trägt dies dazu bei, dass die Kinder sicher im Internet surfen und sich von potenziellen Gefahren fernhalten. Eine gute Beziehung zu Ihren Kindern und zumindest ein grundlegendes Verständnis von Technologie und Sicherheit sind wichtige Grundlagen, um ihnen bei der sicheren Nutzung des Internets zu helfen.
Wenn jemand sexuell explizite Nachrichten verschickt oder sexuelle, nackte oder halbnackte Bilder oder Videos von sich selbst oder anderen über jedes Gerät weitergibt, das es Ihnen erlaubt, Medien und Nachrichten auszutauschen (Laptops, Mobiltelefone, Smartphones oder Tablets). Zu den Risiken gehören Erpressung, Mobbing, Schädigung und keine Kontrolle über den Inhalt und die Art und Weise, wie er online verbreitet wird.
Das "Einchecken", die gemeinsame Nutzung Ihres aktuellen Standorts, die Nutzung von Geolokalisierungsdiensten und das Hinzufügen dieser Art von Informationen zu Fotos, Videos oder zum Status ist in sozialen Netzwerken inzwischen gängige Praxis. Auch wenn es für Kinder harmlos erscheinen mag, Geolokalisierung zu benutzen, um ihren Freunden ihren Standort mitzuteilen, ist es doch nicht die sicherste Idee, ihn der ganzen Welt mitzuteilen. Ohne die richtigen Datenschutzeinstellungen gibt es keine Garantie dafür, dass diese Informationen nicht in die Hände von Cyberbullies, Stalkern oder sogar Cybercrooks gelangen. Um eine unangemessene Standortfreigabe zu vermeiden, sollten Sie Ihren Kindern beibringen, die GPS-Funktion ihres Mobiltelefons oder Tablets ausgeschaltet zu lassen. Sie sollte nur dann eingeschaltet werden, wenn sie für Wegbeschreibungen benötigt wird, wenn Karten verwendet werden oder wenn Ihr Kind seinen Standort an einen Freund sendet, den es gleich treffen wird. Doch selbst bei ausgeschaltetem GPS gibt es Möglichkeiten, wie ein Kind unwissentlich seinen Standort preisgeben kann. Ein Foto von einem erkennbaren Ort oder sogar eine Beschreibung des Ortes kann zu Problemen führen.